Zum Inhalt springen

Anleitung

Untergrund für die Tischtennisplatte im Garten

Veröffentlicht am

Hinweis: Diese Seite enthält Werbelinks (Affiliate-Links) zu Amazon. Kaufen Sie über einen solchen Link, erhalten wir eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht. Mehr dazu

Eine gute Platte nützt wenig, wenn der Boden darunter nicht stimmt. Ein schiefer oder weicher Untergrund ist die häufigste Ursache für wackelnde Tische, ungleichmäßige Ballabsprünge und verzogene Gestelle. Dieser Ratgeber zeigt, welche Flächen sich für den Garten eignen, wie Sie den Boden vorbereiten und woran Sie erkennen, dass der Standort nachgebessert werden muss. Er gilt für klassische Outdoor-Tische mit eigenem Gestell.

Was der Untergrund leisten muss

Der Untergrund hat drei Aufgaben. Er muss eben sein, damit die Spielfläche waagerecht liegt. Er muss das Gewicht des Tisches dauerhaft tragen, ohne an einzelnen Punkten nachzugeben. Und er sollte Regenwasser ableiten, damit sich unter den Füßen und Rollen keine Pfützen bilden, die Rost und Fäulnis fördern.

Bei einem Standardtisch mit 274 cm Länge und 152,5 cm Breite verteilt sich das Gewicht auf vier Standpunkte oder auf zwei Rahmen mit Rollen. Je kleiner die Auflagefläche, desto eher sinkt ein Fuß in weichen Boden ein. Eine feste Fläche, die das Gewicht breit verteilt, ist deshalb wichtiger als das Material selbst.

Outdoor-Tischtennisplatten ansehen →

Geeignete Untergründe im Vergleich

Nicht jede Fläche im Garten eignet sich gleich gut. Die Tabelle fasst typische Eigenschaften zusammen. Sie sind Erfahrungswerte aus der Praxis der Gartengestaltung und kein Normwert.

Hinweis:Eine Holzterrasse nur nutzen, wenn die Unterkonstruktion das Gewicht und die Bewegung beim Spielen sicher trägt. Im Zweifel fragen Sie den Terrassenbauer.

Boden vorbereiten: so gehen Sie vor

Wer eine eigene Fläche anlegt, sollte nicht an der falschen Stelle sparen. Ein stabiler Unterbau entscheidet darüber, ob die Platte nach dem ersten Winter noch gerade liegt. Die folgenden Schritte passen für eine Fläche aus Gehwegplatten.

  1. 1

    Fläche markieren: Die Platte plus ein Rand für Standbeine und Rollen, besser deutlich mehr, damit auch die Spieler sicher stehen.

  2. 2

    Mutterboden abtragen, bis ein tragfähiger Untergrund erreicht ist, und verdichten.

  3. 3

    Eine Schicht Schotter oder Kies einbringen und mit einer Rüttelplatte oder Handstampfer verdichten.

  4. 4

    Eine dünne Splittschicht aufbringen, abziehen und die Platten verlegen.

  5. 5

    Mit der Wasserwaage in Längs- und Querrichtung prüfen und einzelne Platten nachjustieren.

  6. 6

    Ein leichtes Gefälle von wenigen Millimetern pro Meter vom Tisch weg einplanen, damit Wasser abläuft.

Hinweis:Beim Verdichten und Schleppen schwerer Platten auf Rücken und Füße achten. Arbeitsschuhe tragen und Platten zu zweit bewegen.

Wenn der Boden nicht perfekt ist

Nicht jeder möchte gleich einen Unterbau bauen. Für leichte Unebenheiten haben viele Outdoor-Tische höhenverstellbare Füße oder Stellschrauben. Damit lässt sich ein Höhenunterschied von wenigen Millimetern ausgleichen. Starke Gefälle oder Senken gleichen sie nicht aus.

Keile oder untergelegte Brettchen sind nur eine Hilfslösung. Holz nimmt Wasser auf und sackt mit der Zeit ab. Besser sind druckfeste, feuchtigkeitsbeständige Unterlagen. Rollen sollten nach dem Aufstellen unbedingt festgestellt sein, damit der Tisch bei einem kräftigen Schmetterball nicht wegrollt.

Bei Platten aus Beton oder Stein, die fest im Boden stehen, ist die Frage nach dem Untergrund eine andere. Dazu finden Sie Details im Beitrag Tischtennisplatte aus Beton oder Stein.

Standort im Garten wählen

Neben dem Boden zählt die Lage. Direkte Mittagssonne belastet Oberflächen und blendet beim Spielen. Ein Platz im Halbschatten schont das Material. Starker Wind erschwert das Spiel, ein Windschutz an der Seite kann helfen. Meiden Sie die Nähe von Bäumen mit viel Laub, Harz oder Vogelkot.

Planen Sie genügend Auslauf ein. Wie viel Fläche rund um den Tisch frei bleiben sollte, steht im Beitrag Platzbedarf Tischtennisplatte. Aufbau und Ausrichten beschreibt Tischtennisplatte aufbauen.

Pflege des Untergrunds

Auch der beste Belag braucht gelegentlich Aufmerksamkeit. Entfernen Sie Laub und Moos, damit die Fläche nicht rutschig wird. Prüfen Sie nach dem Winter mit der Wasserwaage, ob sich Platten gesenkt haben, und korrigieren Sie sie bei Bedarf. Ein Tisch, der plötzlich wackelt, steht oft schlicht auf einem abgesackten Stück Boden. Mehr zur Fehlersuche erklärt Tischtennisplatte wackelt.

Häufige Fragen

Kann eine Tischtennisplatte auf dem Rasen stehen? Kurzfristig ja, auf Dauer eher nicht. Der Boden gibt nach, Feuchtigkeit gelangt an Füße und Gestell, und der Tisch steht schnell schief. Wenn es nicht anders geht, legen Sie druckfeste Platten unter jeden Fuß.

Brauche ich ein Betonfundament? Für einen frei stehenden Tisch mit Rollen nicht. Eine ebene, feste Fläche aus Platten oder Pflaster reicht. Ein Fundament ist vor allem bei fest eingebauten Stein- oder Betonplatten sinnvoll.

Wie eben muss die Fläche sein? Die Spielfläche muss waagerecht liegen. Mit einer Wasserwaage in beide Richtungen prüfen Sie das. Kleine Abweichungen lassen sich über die Stellfüße ausgleichen, größere nicht.

Wie schütze ich den Tisch vor Bodenfeuchte? Stellen Sie ihn auf eine wasserdurchlässige Fläche mit leichtem Gefälle und decken Sie ihn bei Nichtbenutzung ab. Die Auswahl der passenden Schutzhülle erklärt Tischtennisplatte Abdeckung wählen.

Was Sie dafür brauchen