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Ratgeber

Tischtennisplatten aus Beton und Stein

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Betonplatten kennt man von Spielplätzen, Schulhöfen und Parks. Auch für den Privatgarten gibt es sie. Sie sind eine Dauerlösung mit ganz anderen Eigenschaften als klappbare Holz- oder Kunstharzplatten. Diese Seite erklärt, wie Beton- und Steintische aufgebaut sind, welche Voraussetzungen der Aufstellort mitbringen muss und wann sich die Entscheidung für Beton überhaupt lohnt. Die übrigen Materialien vergleicht der Beitrag zum Plattenmaterial.

Wie Betontischtennisplatten aufgebaut sind

Eine Betonplatte besteht aus einem Stück oder mehreren Fertigteilen aus Stahlbeton. Im Inneren liegt eine Bewehrung, die Risse bremst, an der Oberfläche eine glatte, ebene Schicht. Diese Schicht wird meist beschichtet oder lackiert, damit der Ball gleichmäßig springt und die Platte eine einheitliche Farbe bekommt. Dazu kommt eine aufgemalte Randlinie und Mittellinie.

Statt eines klappbaren Gestells steht die Platte auf massiven Standfüßen oder Stützen aus Beton. Das Netz besteht häufig aus Metall, weil ein Stoffnetz im Freien schnell leidet. Solche Netze haben meist keine Höhenverstellung und sind fest eingebaut.

Neben der Betonplatte gibt es Tische aus Naturstein oder Steinwerkstoffen. Sie sind im Aufbau ähnlich, sehen im Garten hochwertiger aus und bringen ebenfalls hohes Gewicht mit.

Gewicht und Aufstellung

Betonplatten wiegen häufig mehrere hundert Kilogramm. Dieses Gewicht sorgt für Stabilität, macht aber Transport und Aufbau aufwendig. Meist liefert der Händler per Spedition, die Platte wird mit Hubwagen, Kran oder mehreren Personen gesetzt. Planen Sie den Weg vom Fahrzeug zum Standort so, dass die Zufahrt breit genug und der Untergrund tragfähig ist.

Der Untergrund muss eben, fest und tragfähig sein. Üblich ist ein Fundament aus verdichtetem Schotter, Betonplatten oder einem Streifenfundament, das die Last verteilt. Auf weichem Rasen sackt der Tisch ein und steht bald schief. Eine Wasserwaage hilft beim Ausrichten, kleine Korrekturen lassen sich mit Unterlegplatten vornehmen. Weiteres zum Aufbau und zur Ausrichtung zeigt der Beitrag Tischtennisplatte aufbauen.

Hinweis:Bei sehr schweren Platten besteht Kipp- und Quetschgefahr. Lassen Sie den Aufbau von Fachleuten oder mit geeignetem Hebegerät machen, und sichern Sie die Platte, sodass Kinder sie nicht umkippen oder darauf klettern können.

Vorteile im Freien

Beton verträgt Regen, Frost und Sonne, wenn die Oberfläche intakt ist. Eine Abdeckung ist nicht zwingend, die Platte kann ganzjährig draußen stehen. Sie ist unempfindlich gegen Kratzer und Schläge, hat keine Gelenke, die verschleißen, und keine Beine, die wackeln. Bei sachgemäßem Fundament steht sie dauerhaft eben.

Gerade für Familien mit mehreren Kindern, für Gärten mit Terrasse und für Gemeinschaftsflächen ist das ein Vorteil. Eine Betonplatte ist auch deshalb beliebt, weil niemand sie nach dem Spielen wegräumen muss. Die Pflege beschränkt sich auf gelegentliches Abkehren und Abspülen, wie im Beitrag Tischtennisplatte reinigen beschrieben.

Nachteile und Grenzen

Der größte Nachteil ist die Unbeweglichkeit. Wer später umbauen, umziehen oder den Platz anders nutzen will, muss die Platte mit Aufwand wieder abbauen. Hinzu kommt das Gewicht beim Transport, das zusätzlichen Aufwand und Planung erfordert.

Auch im Spiel unterscheidet sich Beton: Der Absprung ist oft etwas härter und weniger gleichmäßig als bei einer Holzplatte für den Innenbereich, und die Oberfläche kann bei Nässe oder Frost rutschig sein. Das ist für Freizeitspiel unproblematisch. Wer Turniertraining sucht, ist bei einer Indoor-Platte besser aufgehoben.

Schließlich gilt für Mietwohnungen und Gemeinschaftsgärten: Fragen Sie vorher Vermieter oder Eigentümergemeinschaft, ob eine fest installierte Platte erlaubt ist. Auch an Ballgeräusche in Nachbarschaft und Ruhezeiten sollte man denken.

Beton im Vergleich zu anderen Outdoor-Platten

Ein Blick auf die Alternativen zeigt, wann sich Beton lohnt. Klappbare Platten mit Kunstharz- oder Aluminiumverbund-Oberfläche sind leichter und lassen sich verstauen, sind aber bei dauerhaftem Standort im Freien empfindlicher gegenüber Feuchte und Sonne. Eine Betonplatte verlangt dafür einmaligen Aufwand und gibt Ruhe für Jahre.

Der Ratgeber Outdoor-Tischtennisplatten stellt wetterfeste Klappmodelle vor, der Beitrag Material im Vergleich erklärt Holz, Alu, Kunstharz und Beton nebeneinander. Als Entscheidungshilfe: Wenn der Standort fest ist und niemand sie verschieben will, ist Beton sinnvoll. Wenn Sie flexibel bleiben wollen, ist eine wetterfeste Klappplatte die bessere Wahl.

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Häufige Fragen

Wie schwer ist eine Betontischtennisplatte? Häufig mehrere hundert Kilogramm, je nach Modell und Ausführung. Die genauen Angaben stehen im Datenblatt des Herstellers.

Braucht eine Betonplatte ein Fundament? In aller Regel ja. Ein ebener, tragfähiger Untergrund verhindert Setzungen. Die genauen Anforderungen nennt der Hersteller.

Muss ich eine Betonplatte im Winter abdecken? Nicht zwingend. Eine Abdeckung hält Laub und Schmutz fern, die Platte selbst verträgt Frost. Prüfen Sie aber, ob die Beschichtung für Frost und Streusalz geeignet ist.

Gibt es Betonplatten mit Netz? Häufig ja, meist mit festem Metallnetz. Ob ein Netz im Lieferumfang liegt, steht in der Beschreibung.

Was Sie dafür brauchen