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Problemlösung

Tischtennisplatte rostet oder Gestell korrodiert

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Auch wetterfeste Tischtennisplatten haben Metallgestelle, und Metall rostet, sobald die Schutzschicht verletzt ist. Kratzer, Stoßstellen und stehendes Wasser sind die häufigsten Einfallstore. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie Rost erkennen, behandeln und vorbeugen und wann ein Austausch sicherer ist. Er richtet sich an Besitzer von Tischen mit Stahlgestell.

Rostarten unterscheiden

Nicht jeder Rost ist gleich schlimm. Flugrost ist ein dünner, oberflächlicher Belag, der meist durch kleine Lackschäden oder Fremdmetall entsteht. Er lässt sich leicht entfernen. Anders ist es bei Rostblasen unter dem Lack und bei Löchern im Material. Dann hat sich der Rost bereits in die Tiefe gefressen.

Prüfen Sie mit einem Schraubendreher vorsichtig an angerosteten Stellen. Gibt das Metall nach, bröckelt es oder ist es dünn, ist die Statik gefährdet. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Schweißnähte, Fußenden und Verbindungen, wo sich Wasser sammelt.

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Rost entfernen und behandeln

Arbeiten Sie bei trockenem Wetter und schützen Sie die Spielfläche mit Folie ab. Entfernen Sie losen Rost und Lack mit einer Drahtbürste oder Schleifpapier, bis blankes Metall oder fester Untergrund sichtbar ist. Staub abwischen, dann je nach Zustand Rostumwandler oder rostschützende Grundierung auftragen. Nach der Trocknung folgt ein Lack, der für Metall im Außenbereich zugelassen ist.

Halten Sie sich an die Hinweise der Produkte zu Trockenzeiten und Temperaturen. Mehrere dünne Schichten sind besser als eine dicke. Wenn Ihr Tisch eine Pulverbeschichtung oder Verzinkung hat, prüfen Sie beim Hersteller, welche Ausbesserung zulässig ist.

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    Spielfläche abkleben und Boden abdecken.

  2. 2

    Rost mit Bürste oder Schleifpapier entfernen.

  3. 3

    Fläche entstauben und entfetten.

  4. 4

    Rostumwandler oder Grundierung auftragen und trocknen lassen.

  5. 5

    Zwei dünne Schichten Metalllack für außen aufbringen.

  6. 6

    Vor dem Spielen vollständig durchtrocknen lassen.

Hinweis:Beim Schleifen und Lackieren Schutzbrille, Handschuhe und Atemschutz tragen. Lacke und Rostumwandler sind teils reizend oder brennbar. Nur im Freien oder gut belüftet arbeiten, Kinder fernhalten.

Wann ein Austausch nötig ist

Ein Tisch trägt Gewicht, wird bewegt und manchmal zugeklappt. Ist das Gestell durchgerostet oder an Schweißnähten rissig, kann es plötzlich nachgeben. Das gilt besonders bei klappbaren Modellen, bei denen Scharniere und Streben stark belastet werden. Bessern Sie so etwas nicht mit Lack aus, sondern ersetzen Sie die Teile.

Fragen Sie beim Hersteller nach Ersatzgestellen. Manche Modelle lassen sich nachrüsten, bei anderen ist ein Neukauf sinnvoller. Wer unsicher ist, zieht einen Metallbauer zu Rate. Ein wackelnder Tisch ist oft ein Zeichen für ein geschwächtes Gestell, siehe Tischtennisplatte wackelt.

Rost vorbeugen

Der beste Schutz ist Trockenheit. Decken Sie den Tisch mit einer atmungsaktiven Hülle ab und stellen Sie ihn so auf, dass Wasser abläuft. Hinweise zur Abdeckung finden Sie in Tischtennisplatte Abdeckung wählen. Ein passender Untergrund verhindert Staunässe, siehe Untergrund für die Tischtennisplatte.

Wischen Sie das Gestell gelegentlich ab und bessern Sie kleine Lackschäden früh aus. Vor dem Winter hilft die Checkliste unter Tischtennisplatte winterfest machen. Auch Salz aus Küstenregionen oder Streusalz beschleunigt Rost, daher gründlich abspülen und trocknen.

Beim Neukauf auf Korrosionsschutz achten

Achten Sie auf Gestelle mit Pulverbeschichtung, Verzinkung oder Aluminium, die für den Außeneinsatz ausgelegt sind. Die Herstellerangaben nennen die Ausführung. Aluminium rostet nicht, kann aber anderes Verhalten zeigen. Materialien und ihre Eigenschaften vergleicht der Beitrag Tischtennisplatte Material im Vergleich.

Pflege nach der Behandlung

Nach dem Ausbessern lohnt es sich, den Tisch in den ersten Wochen genauer zu beobachten. Kontrollieren Sie, ob der Lack gleichmäßig haftet und ob sich an derselben Stelle neue Blasen bilden. Zeigt sich dort erneut Rost, war der Untergrund nicht gründlich genug vorbereitet oder es dringt weiterhin Feuchtigkeit ein.

Planen Sie eine feste Kontrolle vor und nach der Saison ein. Dabei prüfen Sie Füße, Rollen, Schweißnähte und Scharniere. Gelenke und Rollenachsen schmieren Sie sparsam mit einem geeigneten Schmiermittel. Fett an Scharnieren hält Wasser ab, sollte aber nicht auf die Spielfläche gelangen.

Auch ein Wechsel des Standorts kann helfen. Ein Tisch, der unter einem tropfenden Dach oder in einer ständig feuchten Ecke steht, rostet schneller. Ein trockener, belüfteter Platz verlängert die Lebensdauer des Gestells spürbar.

Rost an Schrauben, Rollen und Scharnieren

Nicht nur Rohre rosten. Schrauben, Muttern, Rollenachsen und Scharniere sind oft aus unbeschichtetem Stahl und zeigen als Erstes Rostspuren. Ersetzen Sie angerostete Schrauben durch Teile in gleicher Größe, am besten aus rostfreiem Stahl oder verzinkt. Verwenden Sie keine Schrauben mit anderem Gewinde, weil das Gestell sonst Schaden nehmen kann.

Rollen, die festgerostet sind, erschweren das Bewegen des Tisches und können Kippgefahr verursachen. Ersetzen Sie sie rechtzeitig und achten Sie darauf, dass die Feststellbremsen funktionieren.

Häufige Fragen

Ist Flugrost gefährlich für den Tisch? Er ist zunächst nur optisch, kann aber unbehandelt weiterwachsen. Entfernen Sie ihn früh.

Welcher Lack eignet sich? Ein Metalllack für außen, ideal mit passender Grundierung. Lesen Sie die Produktangaben.

Kann ich durchgerostete Rohre schweißen lassen? Ein Fachbetrieb kann das beurteilen. Bei tragenden Teilen ist Ersatz meist sicherer.

Rostet jedes Gestell irgendwann? Stahl ohne Schutz ja. Gute Beschichtung, trockene Lagerung und Pflege verlängern die Lebensdauer deutlich.

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